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gesetzliche Grundlagen

Quelle: NP

SGB VIII
Im Rahmen der Novellierung des Sozialgesetzbuches (SGB) VIII in 2005 wurde eine bundesgesetzliche Regelung zur pädagogischen Konzeption in Tageseinrichtungen für Kinder eingeführt. Diese besagt:
„Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Qualität der Förderung in ihren Einrichtungen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und weiterentwickeln. Dazu gehören die Entwicklung und der Einsatz einer pädagogischen Konzeption als Grundlage für die Erfüllung des Förderungsauftrags sowie der Einsatz von Instrumenten und Verfahren zur Evaluation der Arbeit in den Einrichtungen“
(§ 22a, SGB VIII)
In der Gesetzesbegründung wird die pädagogische Konzeption als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in Tageseinrichtungen benannt. Darüber hinaus hat der Gesetzgeber festgelegt, dass die Erteilung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII an das Vorliegen einer schriftlichen Konzeption gekoppelt ist.

KiTaG Baden-Württemberg
In § 2a Abs. 3 des Kindertagesbetreuungsgesetzes (KiTaG) Baden-Württemberg vom 19.10.2010 heißt es, dass der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung dem Förderauftrag nach § 22 SGB VIII dient.
Der Orientierungsplan steckt den Rahmen und die Bildungsziele ab, die auf eine einrichtungsbezogene Konzeption und auf die spezifischen Gegebenheiten vor Ort sowie die konkrete Art und Weise der pädagogischen Umsetzung übertragen werden können.
 
(Rechtsgrundlagen aus: Orientierungshilfe zur Erstellung einer pädagogischen Konzeption für Kindertageseinrichtungen, KVJS 2012)
 
Bundeskinderschutzgesetz § 8 a SGB VIII
Der Paragraph 8a SGB VIII regelt das Verfahren zur Erfüllung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung. Um dem gerecht zu werden haben die Evangelische Kirche Freiburg und das Amt für Kinder, Jugend und Soziales (AKI) der Stadt Freiburg eine Vereinbarung geschlossen, um sicher zu stellen, dass in oben genannten zehn Einrichtungen nur Fachkräfte nach Maßgabe  von § 72 SGB VIII beschäftigt werden und diese den Schutzauftrag in entsprechender Weise wahrnehmen.
 
UN- Kinderrechtskonvention
Die UN-Kinderrechtskonvention legt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder weltweit fest und stellt die Wichtigkeit von deren Wert und Wohlbefinden heraus. Die vier elementaren Grundsätze, auf denen die Konvention beruht, beinhalten das Überleben und die Entwicklung, die Nichtdiskriminierung, die Wahrung der Interessen der Kinder sowie deren Beteiligung. 
Im Originaltext wurden dazu 54 Artikel verfasst, wobei UNICEF, die Kinderrechtsorganisation der UNO, den 20 Seiten langen Text in zehn Grundrechte zusammenfasst.
Die Nummerierung entspricht nicht jener der Artikel: 
  1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht; 
  2. das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit; 
  3. das Recht auf Gesundheit; 
  4. das Recht auf Bildung und Ausbildung; 
  5. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung; 
  6. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln; 
  7. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens; 
  8. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung; 
  9. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause; 
  10. das Recht auf Betreuung bei Behinderung. In der Praxis heißt das, Kinder haben das Recht, in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen. 
Träger


 

Quelle: NP
Kontakt
Abteilungsleiterin Kitas 
Heidrun Jansen-Czaja
Habsburgerstr. 2  
79104 Freiburg
 
Sekretariat:
Ulrike Klint
0761 / 70 86 3 - 82